Vom Lernen zum Gewinn: Experten analysieren die europäischen Kunststoffmärkte 2025–2026
Plastics Information Europe (PIE), Ihre Anlaufstelle für Wirtschaftsnachrichten, startete am 19. Februar 2026 die Webinar-Reihe „PIE Industry Talks“ mit einem datenreichen Überblick über die Veränderungen in der globalen Kunststofflandschaft seit 2022. Moderiert von Somya Abrol, stellvertretende Chefredakteurin von PIE, nahmen Vincent Breit, Senior Market Analyst bei PIE, und der Marktexperte Dimitrios Koranis an dem Webinar teil und führten die Teilnehmer aus Europa, Großbritannien und den USA durch den Neustart der weltweiten Kunststoffproduktion nach der Pandemie und die anhaltenden Schwierigkeiten in Europa.
Die Referenten hoben hervor, dass die europäische Produktion unter dem Druck hoher Energiekosten, schwacher Nachfrage und zunehmender Konkurrenz aus Regionen mit strukturellen Kostenvorteilen hinter dem globalen Wachstum zurückgeblieben ist. Ein zweiter Schwerpunkt war die sich wandelnde Position Europas im globalen Handel, mit einem Rückblick auf die Handelsbilanz der EU von 2018 bis 2024 und einem genaueren Blick auf die Importströme von LDPE, LLDPE und HDPE nach Europa.
Die Teilnehmer sahen, wie sich Europa von einem komfortablen Nettoexporteurstatus zu einer wachsenden Abhängigkeit von Importen für wichtige Polyolefin-Typen entwickelt hat, mit steigenden Mengen aus dem Nahen Osten, Nordamerika und Teilen Asiens. Die Diskussion unterstrich, wie diese Verschiebungen die Preissetzungsmacht, den Margendruck und die Investitionsentscheidungen entlang der Wertschöpfungskette verändern.
Für diejenigen, die nicht live am Webinar teilnehmen konnten oder es sich noch einmal ansehen möchten, steht die Videoaufzeichnung hier unten zur Verfügung.
Dieser Beitrag erschien am 26.02.2026 bei Plastics-Information Europe (Kunststoff-Information Europa)
